IFA Trends 2016

IFA Trends 2016

 

Autorin: Anna-Lena Nitzsche
 

Inspector Gadget unterwegs auf der IFA 2016

Ein Propeller im Hut, Rollen unter den Schuhen und ein integriertes Telefon in der Hand – das ist Inspector Gadget, wie er seit 1983 als Zeichentrinkfigur über die Bildschirme flackert. Ob er wohl von den Gadgets auf der IFA 2016 begeistert wäre?
 

Inspector Gadget unterwegs auf der IFA 2016

TablerTV zeigt erstmals auf der Cebit 2016, wie ein 200 Zoll Display mit 8K-Auflösung (7680p×4320p) anmutet. Mehrere Displays, ohne Rahmen, bilden dabei die riesige Multi-Touch-Oberfläche mit Pinch-Funktion (heranholen oder vergrößern durch Zusammenziehen der Finger). Körper-, Gesichtserkennung und 3D-Animationen, die das Display ebenfalls bietet, verkommen bei solchen Maßen fast zur Nebensache.


 

1. Notiz nehmen

 

1. Notiz nehmen

Ein sorgfältiger Inspektor macht sich natürlich zu jedem Fall Notizen – in Zukunft vielleicht mit dem Tablet von Lenova. Das überträgt handschriftliche Notizen simultan aufs Tablet – entweder in der eigenen Handschrift oder als Textdokument. Außerdem schreibt sich die Firma selbst auf die Fahne, mit dem Yoga-Tablet das leichteste und dünnste Tablet der Welt anzubieten. Eindrücke vom Yoga 910 gibt’s hier. (Preis noch unbekannt)


 

2. Ein eigenes Bild machen

 

2. Ein eigenes Bild machen

Den Ort des Verbrechen könnte Inspektor Gadget in Zukunft mit nach Hause nehmen und bei einer gemütlichen Tasse Tee und in aller Ruhe analysieren. Wie? Mit dem Handheld 3D Scanner von XYZprinting. Die Innovation: Der Scanner ist nicht auf Objekte beschränkt, die auf einer Fläche aufliegen. Mit dem „Handheld“ fahren Sie einfach entlang und rundherum um das gewünschte Objekt. Die Daten werden dann zu einer 3D-Animation des Gegenstandes zusammengerechnet und können am Computer weiterbearbeitet werden.

 

3. Spuren hinterlassen

 

3. Spuren hinterlassen

Fingerabdrücke, selbstgemalte Bilder oder JPG-Prints - die Lautsprecherserie von JBL besitzt eine abwaschbar Oberfläche, die Sie nach Lust und Laune verschönern können. Darunter versteckt das individualisierbare Gadget einen Subwoofer mit 24 Watt und ist in Deutschland voraussichtlich ab November (ca. 130 Euro) zu haben. Wie so etwas aussehen kann? Das sehen Sie hier.

 

 

4. Den richtigen Riecher beweisen

 

4. Den richtigen Riecher beweisen

Einen guten Riecher hat Inspector Gadget regelmäßig beim Lösen seiner Kriminalfälle. Ob das dem Aussteller Inovix beim Pet Ionic Air Purifier auch gelingt? Wir wissen es nicht. Hundehaare und -geruch, sowie Bakterien und Viren sollen von diesem treuen Begleiter auf jeden Fall aus der Luft gefiltert werden. Bis jetzt ist in diesem Rätsel nur eines klar: Schick ist anders.

 

 

5. Eine Mütze voll Schlaf nehmen

 

5. Eine Mütze voll Schlaf nehmen

Nach einem anstrengenden Messetag oder einem kniffligen Fall trägt eine Mütze voll Schlaf zur Erholung bei. Was aber, wenn die Liebste Ihnen gerade heute Nacht die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart vorschnarcht? Kein Problem - laut der Firma beurer. Der Hersteller bringt nämlich den Snore Stopper – SL 70 raus.
Und Sie müssen kein Inspektor sein, um zu erraten wofür diese Gerät gut ist: Sobald der Träger anfängt zu schnarchen, sendet das Geräte Vibrationen und Töne ins Innenohr, bis das nervtötende Konzert verstummt. Über Bluetooth lassen sich die, über Nacht gesammelten, Daten als Schnarchtagebuch auswerten. Für heute Nacht helfen allerdings nur Oropax, denn der Snore Stopper ist erst ab 2017 verfügbar und wird etwa 150 Euro kosten.

 

Fazit

 

Vom Domina USB-Stick über ein CD-ROM-Laufwerke in Ferrari-Optik bis hin zu Geschirrspüler, die in gut 250 Farben leuchten können – die IFA präsentiert auch dieses Jahr wieder Neues, Nützliches und Skurriles Seite an Seite. Was Sie davon wirklich brauchen, bleibt aber Gott sei Dank immer noch Ihnen überlassen.