LAN vs WLAN

Im LANd des Lächelns

Autorin: Anna-Lena Nitzsche

 

Vieles ist Geschmackssache, wie zum Beispiel grüner Tee, Sushi oder Affenhirn. Wenn es aber darum geht, ein eigenes Device-Netzwerk mit LAN oder WLAN einzurichten, sollten Sie sich nicht nur auf Ihr Baugefühl verlassen. Wir haben für Sie die Vorteile der jeweiligen Variante auf einen Blick zusammengefasst.

 

Sicher: Das Netzwerkkabel (LAN)

 

  • Zuverlässig und uneingeschränkt schnell – das gilt besonders für Kabel mit Ethernet-Technologie. Bei der Gigabit-Ethernet-Variante rasen Ihre Daten mit bis zu 1 Gibt/s ungestört und abgeschirmt durch den Leiter.

  • Unempfindlich für Störungen von außen: Die gute Nachricht – Ihre Zimmerpflanze darf neben dem Schreibtisch stehen bleiben. Warum wir jetzt botanisch werden? Ganz einfach: Nur der Kontrahent des Netzwerkkabels, das WLAN, sendet auf der Frequenz von 2,4 Gigahertz. Dies entspricht leider auch der Resonanzfrequenz (Eigenfrequenz) von Wasser. Feuchte Wände, Topfpflanzen und Co lassen das LAN-Kabel hingegen völlig kalt.

  • Sicher ist Sicher! Wer sensible Daten bewegt oder einfach möchte, dass der Nachbar die Einrichtung für seinen neuen SM-Keller über das eigene Netzwerk bestellt, braucht sich bei der Kabelvariante keine Sorgen zu machen. Eindringen Fremder ist ohne direkten Zugang zum Kabel nicht möglich. Das einzige, worüber Sie sich Gedanken machen müssen: Kabelsalat und wie Sie diese unbeliebte Beilage am besten verlegen und kaschieren.

 

 

Frei: Wireless LAN

 

  • Wahlfreiheit liefert das WLAN. Kochrezepte in der Küche vom Tablet in die Pfanne zaubern und dabei die Spotify-Playlist über den Laptop genießen - kein Problem. Denn neben dem Laptop können Sie sich in ein und dem selben Netzwerk gleichzeitig auch mit Smartphone, PC, Tablet und anderen Devices anmelden.

  • Bewegungsfreiheit: Wo Sie Ihren beruflichen Aufgaben oder eben den Freizeitaktivitäten nachgehen bleibt Ihnen überlassen. Denn dank WLAN können Sie Ihre Hardware aus mehreren Räumen miteinander verbinden, ganz ohne eine Bohrmaschine in die Hand zu nehmen. Das schont Wände und Nerven.

 

 

Fazit:

 

Doch eine Frage des Geschmacks: Möchten Sie sich mit Verschlüsselungen des Zugangs zu Ihrem Heimnetzwerk nicht beschäftigen und sind auf eine schnelle und zuverlässige Verbindung angewiesen, greifen Sie zum LAN-Kabel. Das betrifft Daheim vor allem die Gamer und Videotelefonierer unter uns. Ein regelmäßiger, niedriger Ping (eine optimale Erreichbarkeit von Servern und Computern) verhindert dabei Ruckeln und Aussetzer. Das WLAN-Netzwerk hingegen bietet Ihnen Mobilität und einen unkomplizierte „Montage“. Für Haushalte mit mehreren Menschen und/oder Stockwerken, ist die WLAN-Variante sinnvoll. So können alle gleichzeitig ins Netz und Sie werden nicht wahnsinnig, beim Versuch 50 bis 100 Meter Kabel durchs ganze Haus zu verlegen.

Trauen Sie sich doch ans Kabelverlegen, haben wir hier für eine praktische Anleitung für Sie zusammengestellt: Wie lässt sich ein Kabel am besten verbergen?