Techniktrends 2016

Ach, wer weiß schon was die Zukunft bringt?

Wir!

Alles, was sich dieses Jahr im Bereich Technik tut – von A bis Z

Diese Woche: von Gesichtserkennungssoftware bis K-Auflösung:
 

G wie Gesichtserkennungssoftware

Dem Facebook-Gründer Marc Zuckerberg wird nicht langweilig. Dafür sorgt er schon selbst. Wie? Jedes Jahr setzt er sich ein neues Ziel: Chinesisch lernen, zwei Bücher pro Monat lesen, jeden Tag einen neuen Menschen kennenlernen – aber dieses Jahr könnte sein Vorhaben auch unser Leben verändern. 2016 will er sein Zuhause mit einem Steuerungssystem auf Basis von künstlicher Intelligenz ausstatten. Das System soll zum Beispiel Freunde anhand von Gesichtserkennung identifizieren und nach dem Klingeln hereinlassen. Außerdem will er die KI so programmieren, dass sie Sprache versteht, um etwa Musik, Temperatur und Beleuchtung im Haus zu steuern. Zuerst soll sein Programmier-Projekt privat bleiben. Erweist es sich aber als alltagstauglich, könnte es in Serie gehen. Unter anderem Bill Gates und Stephen Hawking rufen allerdings zur Vorsicht auf, bei der Entwicklung intelligenter Maschinen.


H wie Hate Speech 

Zu deutsch Hassrede. Die verseucht gerade die sozialen Netzwerke, vor allem Facebook. Das Unternehmen hat lange still gehalten in der Hoffnung, der Sturm möge über sie hinweg ziehen. Tat er aber nicht. Darum beteiligt sich Facebook jetzt öffentlichkeitswirksam an der „Initiative für Zivilcourage Online“. Das Ziel: Extremismus und Hassreden im Internet bekämpfen..

Gerd Billen, vom Bundesministerium der Justize und für Verbraucherschutz, verkündete Anfang dieses Jahres: „Beleidigungen, Drohungen und sonstige Verstöße gegen Recht und Gesetz gehören nicht ins Netz. Die Hassparolen im Netz vergiften auch das gesellschaftliche Klima. Es ist gut, dass Facebook hier künftig mehr tun wird.“ Bleibt abzuwarten, was dieses Jahr noch geschieht. Aber ein Vorsatz ist ja schon mal mehr, als gar kein Satz zu diesem Thema.

In Deutschland fallen übrigens Aussprüche, die zum Hass aufstacheln, unter die Gesetzgebung zur Volksverhetzung.


I wie iOS 9.3

Registrierte iOS-Entwickler können über Apples Developer Programm bereits die dritte Runde der 9.3 Beta-Version testen. Der Account ist allerdings kostenpflichtig. Insider-Tipp: Sie wollen die iOS Beta ausprobieren, ohne gleich an die Kasse gebeten zu werden? Dafür gibt’s die iOS Public Beta-Version. Sie ist im Netz frei verfügbar, etwa über einen

Download auf Chip.de iOS Public Beta.


J wie Jahresende...

das kommt auch 2016, da sind wir uns ziemlich sicher - ist ja schon seit längerem ein immer wiederkehrender Trend.


K wie Tausend

Moment, das gehört doch zum Buchstaben T! Eigentlich schon, aber: K ist auch die Abkürzung für die Vorsilbe Kilo, und das steht für Tausend. 4K steht also für 4000 – genauer 4096 x 2160 Pixel. Und es gibt immer mehr Devices, die so eine hohe Auflösung liefern. Aber das Motto der Unterhaltungsindustrie ist nun mal: kleiner, schneller, schärfer. Und so kommen dieses Jahr neue 5K-Endgeräte (5120 x 2880) auf den Markt. Da ist das Motto allerdings: schneller, schärfer, teurer.