Techniktrends 2016

Ach, wer weiß schon was die Zukunft bringt?

Wir!

Alles, was sich dieses Jahr im Bereich Technik tut – von A bis Z

Diese Woche: von Privacy Paradox bis Tinder:
 

P wie Privacy Paradox

Sie wollen unbedingt jeden Facebook-Freund an Ihrem Bali-Urlaub teilhaben lassen? Schade nur, dass Kriminelle so auch erfahren können, dass Ihre neuerstandene Ming-Vase gerade 2 Wochen alleine zu Hause rumsteht.
Doch nicht nur bei Facebook sind wir hin- und hergerissen, zwischen Daten einstellen und uns deshalb das Schlimmste vorstellen. Abhilfe kommt von Mozillas Top-Informatikern, die Ihnen jetzt unter Protect your Privacy zeigen, wie sie Ihre Datenhoheit schützen – denn Wissen ist Macht.

 

Q wie Quantensprung

Im Volksmund bedeutet ein Quantensprung großen Fortschritt oder Verbesserung, obwohl das Wort Quanten eigentlich für Elementarteilchen oder kleinste Energieeinheiten steht. 2016 erobern die Quantenpunkte die Zukunft der Displays. Die Fernsehgeräte von Samsung sollen bald mit satteren Farben glänzen, dank kadmiumfreien Nanokristallen. Sony hat bereits diese sogenannten Quantenpunkte in seinem Triluminos-Bildschirm eingesetzt. Achtung, Nerd-Wissen: Quantenpunkte können in Form, Größe und Anzahl der vorhandenen Elektronen, des jeweiligen Punktes, exakt konstruiert werden. Daher lassen sich Quantenpunkte in ihren optischen Eigenschaften optimal an den Bedarf anpassen.

 

R wie Roaming-Gebühren

Bis jetzt war der Urlaub im Ausland ein guter Grund das Handy in den Flugmodus zu setzen, einfach mal nicht erreichbar zu sein. Ganz mutige schalteten im Urlaub nicht nur ab, sondern das Telefon ganz aus. Diese Tage dürften ab dem 30. April gezählt sein. Denn dann gelten die neue Roaming-Gebühren für Handy-Gespräche und Datenübertragung im europäischen Ausland – und es wird noch mal günstiger. Spätestens für den Sommer 2017 brauchen Sie wirklich einen andere Grund für Ihre Urlaubs-Unerreichbarkeit. Denn dann fallen die Roaming-Gebühren ganz weg.

 

S wie Sendepause

SENDEPAUSE
Jetzt hatten Sie aber genug Technik. Machen Sie mal kurz Pause, kurz aus dem Fenster gucken, sich die Beine vertreten. Wir warten hier auf Sie...

 

T wie Tinder

Apps sollen uns das Leben ja eigentlich immer leichter machen. Bei Tinder sind sich Forscher des Fresenius Instituts in Köln da nicht ganz sicher. 2 Millionen Deutsche nutzen die Dating-App, um zu suchen und zu finden. Aber nach was und wen? Schließlich sind laut Studienergebnis ganze 42 Prozent der Suchenden bereits in einer festen Beziehung. Trotzdem finden die User monatlich 131 Partner-Matches, 9 konkrete Dates sowie 1,75 sexuelle Kontakte. Lediglich 16 Prozent der insgesamt 436 Befragten fanden einen festen Partner. Kein Wunder, die anderen sind ja auch vergeben.