Eine geniale Idee – der USB-C

Eine geniale Idee – der USB-C

Der neue Anschluss ist klein, dreimal kleiner als der bekannte USB-Stecker. Ähnlich groß wie der Apple Lightning-Anschluss, ist er genauso verdrehungssicher – ideal für kompakte Geräte. Zusätzlich bringt der Neue das Potential mit, alle bisherigen Anschlüsse abzulösen. Und das gilt nicht nur für Peripheriegeräte, wie etwa externe Festplatten, Drucker oder Speicher-Sticks, sondern auch für Monitore und Fernseher. Alle Ästhetiker aufgehorcht: Sogar das störende Stromkabel entfällt. Aber der Kleine packt noch einen drauf. Neben den normalen USB-Signalen kann der USB-C auch stromhungrige Geräte bis zu 100 Watt füttern und gleichzeitig problemlos Videosignale für externe Bildschirme via Display Port, VGA oder Fernseher mit HDMI versorgen. Dank der neuen USB-3.1 Gen2 Spezifikation überträgt der Stecker parallel dazu Daten mit bis zu 10 Gigabit pro Sekunde – alle Achtung!

 

Die Technologie dahinter

Der USB-C ist ein kleiner Stecker mit 12 Anschlüssen. Seine kompletten technischen Möglichkeiten entfaltet der kompakte, umkehrbare Anschluss aber erst im Zusammenspiel mit dem aktuellen USB-3.1, USB Alternate Mode und USB Power Delivery.

 

USB Alternate Mode

Dank Alternate Mode überträgt der USB-Anschluss (plus Kabel) auch Nicht-USB-Signale, wie etwa Videos. Hierfür ist das Protokoll Displayport 1.2 notwendig. Zu finden ist dieses zum Beispiel beim Apple MacBook 12, mit nur einem USB-Anschluss.

Der Clou: Videoübertragung und Co beeinflussen die USB-Signale nicht, wodurch parallel weiter USB-3.1- oder USB-2.0-Daten übertragen werden können, wie beim bekannten Thunderbolt-Standard, bei dem ein Kabel gleichzeitig mehrere Signale überträgt.

 

USB Power Delivery

Eine weitere USB-Spezifikation, die aus dem USB-C-Port einen genial vielfältigen Anschluss macht, ist das „USB Power Delivery“ in der Version 2.0. Es ermöglicht dem Gerät Strom über den Anschluss zu beziehen - aktuell bis zu 100 Watt. Im Protokoll des USB Power Delivery (USB-PD) handelt eine Elektronik aus, wie viel Strom übertragen werden darf. Das heißt, die Quelle (Netzteil, Hub oder Power Bank) liefert dem Verbraucher (MacBook oder Tablet) die möglichen Spannungs- und Stromwerte. Der Verbraucher wählt, je nach Bedarf, den Zugriff aus. Erst jetzt gibt die Quelle die Spannung frei.

 

 

Doch nur alter Wein in neuen Schläuchen?

Zurzeit versteckt sich hinter der Bezeichnung USB-C leider häufig nur ein USB-Anschluss mit USB-3.0 Übertragung, aber mit USB-C Stecker. Selbst das neu Mac Book und viele Peripheriegeräte unterstützen nur den Gen1-Standard, der lediglich eine Datenübertragung bis 5 Gigabit pro Sekunde zulässt. 10 Gigabit pro Sekunde sind erst möglich, wenn in der USB-3.1C Ansteuerung bei neueren Controllern auch die Generation 2 (Gen2) eingebaut ist.

 

So treiben Sie MacBook und Co zu Höchstleistungen an

Mit unseren KabelDirekt USB-C-Kabeln unterstützen wir schon jetzt Gen2. Damit erreichen Sie die maximalen 10 Gigabit pro Sekunde. Auch mit unserem USB-Charger mit intelligenter Geräteerkennung (IDD) und dem richtigen Adapterkabel kann ein MacBook mit bis zu 2.4A geladen werden – reicht aus, um über Nacht ein schlappes MacBook 12 locker wieder auf die 100-Prozent-Kapazitätsmarke zu katapultieren.