USB Adapter & Hubs

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USB-Adapter und -Hubs: Erweiterungen Ihrer Anschlussmöglichkeiten

USB ist aus der Hardware-Welt nicht mehr wegzudenken. Der Universal Serial Bus ist der Standard schlechthin, wenn es um die Übertragung von Daten zwischen verschiedenen Geräten geht. Doch nicht nur das: Über USB lässt sich auch genügend Strom transportieren, sodass sich die Schnittstelle eignet, um Akkus darüber aufzuladen. Die Möglichkeiten reichen aber noch weiter.

USB-Adapter fürs Handy sollte jeder haben

Eine Welt, in der es eine Art Kabel und eine Art Anschluss für alles gäbe, wäre schön. Ob wir jemals in diese Situation kommen werden, lässt sich nicht sagen. Für viele Jahre dürfte es aber noch bei unterschiedlichen Schnittstellen für unterschiedliche Verwendungszwecke bleiben. Immerhin gibt es aber innerhalb der Anwendungsbereiche Standards, die von allen Herstellern genutzt werden. USB ist das Paradebeispiel dafür.

Doch allein schon aufgrund der verschiedenen Arten von USB-Anschlüssen kommt man auch hier nicht drum herum, irgendwann mal in seinem Leben einen Adapter zu benutzen. Jeder hat mindestens ein Kabel von USB-A auf USB-C bei sich zuhause. Wie sonst will man schließlich den Akku seines Android-Smartphones aufladen oder das Telefon mal an den Computer anschließen, um beispielsweise Fotos zu übertragen?

Es gibt viele verschiedene Arten von USB-Adaptern und nicht immer geht es dabei um die reine Übertragung lokaler Daten. Vor allem in Bezug auf Mobilgeräte lassen sich mit USB-C-Adaptern die Anschlussmöglichkeiten stark erweitern. Nehmen wir nur mal USB-C-OTG-Adapter als Beispiel (das OTG steht für „On the Go“). Sie dienen dazu, Geräte mit USB-A-Anschluss mit Smartphones und Tablets zu verbinden, beispielsweise Tastaturen, Mäuse oder auch externe Festplatten. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass das eigene Tablet oder Handy OTG-fähig ist.

USB-C-Adapter zur Bild- und Netzwerkdatenübertragung

Des Weiteren gibt es USB-C-Adapter, um tragbare Hardware an große, stationäre Bildschirme anzuschließen. Hier werden USB-C und DisplayPort oder HDMI miteinander verknüpft. Dadurch sind Sie in der Lage, das Bild Ihres Smartphones, Tablets oder auch Laptops auf einem Fernseher respektive PC-Monitor anzeigen zu lassen. So können Sie zum Beispiel Bilder und Videos im großen Format und hoher Auflösung bestaunen, ohne sie vorher auf ein anderes Gerät übertragen oder in die Cloud hochladen zu müssen. Ganz wichtig: Wir sprechen hier von USB-Adaptern mit HDMI-Input beziehungsweise Display-Port-Input, keinem Output. Sie sind also nicht bidirektional verwendbar, sondern übertragen nur die Bildsignale vom Telefon/Tablet/Laptop auf den Bildschirm.

Wo wir gerade schon beim Thema Internet sind: Es gibt auch USB-C-Adapter mit Ethernet-Buchse. Normalerweise lassen sich tragbare Geräte wie Smartphones und Tablets nur per WLAN mit Netzwerken verbinden. Der passende Adapter mit USB-C erlaubt es, sie per Kabel mit dem Router zu verbinden, was eine stabile Internetanbindung garantiert – vorausgesetzt, die Leitung spielt mit.

Wenig Anschlüsse zur Verfügung? USB-Hubs helfen aus

USB-Adapter kommen dann zum Einsatz, wenn Sie Geräte mit unterschiedlichen Anschlüssen miteinander verbinden möchten. USB-Hubs wiederum dienen dazu, die Anzahl an verfügbaren USB-Anschlüssen von beispielsweise Ihrem Computer zu erweitern. Wer keine Lust hat, ständig umstecken zu müssen, besorgt sich einen solchen Hub und kann dann deutlich mehr Geräte zeitgleich an den Rechner anschließen: Neben Tastatur, Maus, USB-Headset und gegebenenfalls einem Gaming-Controller bleiben dann noch genügend freie Ports für beispielsweise das Smartphone, eine Webcam, USB-Sticks oder externe Festplatten. Besonders für Büros lohnen sich übrigens Wireless-USB-Hubs. Die eignen sich wunderbar, um zum Beispiel Drucker per WLAN mit dem Netzwerk zu verbinden, damit man von mehreren Rechnern aus auf sie zugreifen kann.

USB-Verlängerungen für mehr Flexibilität

Neben USB-Adaptern und USB-Hubs gibt es noch eine Art von Zubehör, die jeder irgendwann in seinem Leben mal gebrauchen kann: USB-Verlängerungen. Nicht immer sind USB-Kabel lang genug. Gerade Konsolenspieler können ein Liedchen davon singen. Das USB-C-Kabel, mit dem man seinen Controller an die Konsole anschließt, um dessen Akku aufzuladen, ist in der Regel kürzer als der Abstand zwischen dem TV-Regal und der Couch. Wer keine Gaming-Pause einlegen möchte, nur weil die Energie des Gamepads zur Neige geht, braucht also ein Verlängerungskabel. Aber auch in vielen anderen Situationen erweist sich ein solches als äußerst praktisch.

 

Häufig gestellte Fragen zu USB-Adaptern und USB-Hubs

Welche verschiedenen USB-Anschlüsse gibt es?

USB-A und USB-C sind heute die gängigsten USB-Anschlüsse. Letzterer findet sich an allen modernen tragbaren Geräten: Smartphones, Tablets, Laptops, Kameras und auch der Nintendo Switch. Daher ist es auch kein Wunder, dass der Markt für USB-C-Adapter sehr groß ist. Der größere USB-A-Anschluss ist der Standard, wenn es um PCs geht. Nicht mehr so weit verbreitet sind Mini-USB sowie Micro-USB. Ältere Mobilgeräte, Bluetooth-Kopfhörer oder auch Kameras weisen solche Anschlüsse noch auf, aber bei neuen Geräten setzen die Hersteller längst auf das moderne USB-C. Ein anderer Anschlusstyp ist USB-B, den man primär von Druckern kennt.

Wie erkenne ich einen USB-C-Anschluss?

Der USB-C-Anschluss ist in etwa so groß wie Micro-USB, allerdings unterscheiden sich die Formen der beiden deutlich. Bei Micro-USB ist die Seite, an der sich die Kontakte befinden, breiter als die gegenüberliegende. Ein USB-C-Anschluss wiederum ist symmetrisch aufgebaut und hat abgerundete Ecken. Sein großer Vorteil gegenüber allen anderen Arten von USB-Typen: Es spielt keine Rolle, wie herum Sie den Stecker in die Buchse stecken. Dadurch ist USB-C deutlich komfortabler als seine Alternativen.

Wie viele USB-Hubs kann ich hintereinander schalten?

Rein theoretisch können Sie einen zweiten USB-Hub an Ihren ersten, der direkt mit dem Computer verbunden ist, anschließen. In der Praxis ist das aber nicht ratsam. Zum einen ist es möglich, dass dann Probleme bei der USB-Steuerung auftreten, sodass beispielsweise einzelne Geräte nicht erkannt werden. Zum anderen hat das mit der Stromversorgung zu tun. Der erste Hub bezieht noch direkt Energie vom Rechner, der zweite jedoch nicht mehr.

Es gibt aktive USB-Hubs, die separat an eine Steckdose angeschlossen werden, um darüber Strom zu beziehen. Wenn, dann kommt für eine Reihenschaltung also nur so ein Exemplar in Frage. Aufgrund der oben genannten Steuerungsprobleme empfiehlt es sich jedoch, gänzlich darauf zu verzichten, mehrere USB-Hubs hintereinander zu schalten, sondern jeden in einen eigenen USB-Port des PCs zu stecken und so die Anzahl an Anschlüssen zu erweitern.